Unglaublich aber wahr: Der Sportwagenhersteller Ferrari setzt auf die Schiene

So wie viele Autofahrer bewundere ich die gebündelte Energie eines Ferrari, auch wenn dieser schnittige rote Sportwagen mit den atemberaubenden Beschleunigungswerten für mich wahrscheinlich immer ein Traum bleiben wird. Faszination, Beschleunigung und Sportwagen pur. Insofern bin ich erstaunt darüber, dass Ferrari trotz seiner großen Erfolge bei den Enthusiasten und seinen mehr als 8 Millionen Facebook-Fans ein weiteres, ganz davon unterschiedliches Produkt in Betrieb nimmt.

Ferrari setzt jetzt zusätzlich auf die Schiene! Als ich die News dazu sah da dachte ich es geht um irgendeine Art Ersatzteiltransport oder eine logistische Frage. Aber in der Tat: Ferrari wirbelt den Wettbewerb auf Italiens Schienen durcheinander und bietet Reisen mit mehr als 300 Kilometer pro Stunde an. Nein nicht etwa auf den Autobahnen, sondern auf der Schiene. Die schon seit langem von der italienischen Staatsbahn betriebenen Schnellfahrstrecken beispielsweise von Rom nach Mailand werden nunmehr durch ein zusätzliches, neues Fahrzeug befahren. Dies ist auch dringend notwendig, denn so manche Züge der Staatsbahn, die ich als Urlauber kennengelernt habe machen keinen sehr gepflegten Eindruck.

In nur 3 Stunden und 31 Minuten kann der Fahrgast jetzt in einem Schienen Ferrari von Mailand nach Rom fahren. Schneller geht es auf der Autobahn nicht, da Italien ein Tempolimit kennt. Und die Ausstattung in allen drei Reiseklassen kann sich sehen lassen: Ledersitze für alle und spezielle Reisebereiche mit Ruhezonen oder Kino-Angebot. So wird die Reise mit der Bahn modern. Diese News ist gut für alle, die regelmäßig in Italien unterwegs sind oder dort Urlaub machen.